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Jakob van Gils

Jakob van Gils, junger Kaplan an der Kirche St. Ursula, beginnt ergänzend zu der Arbeit der Schwestern 1879 mit der Fürsorge für elternlose junge Mädchen.

Als im Rahmen des Kulturkampfes staatliche Stellen im selben Jahr die Arbeit mit den Schulkindern untersagen, müssen die Schwestern ihre Tätigkeit einstellen. Jakob van Gils aber bleibt die Verantwortung für 28 eltern- und heimatlose Kinder.

Um die Kinder unterbringen zu können, kauft er 1881 das frühere Kloster der Carmelitinnen (Gereonskloster 14). „Die Wohltätigkeit seiner Familie und seiner Kölner Mitbürger“, so berichtet die Chronik,  ermöglichen van Gils im selben Jahr die Gründung einer Stiftung. Damit steht die neu entstandene Einrichtung auf einem wirtschaftlich stabilen Fundament.

Die Zahl der Kinder wächst stetig, so dass die Gebäude mit Mitteln der Stiftung immer wieder erweitert werden müssen. 1895 gelingt es van Gils, in den Klostergebäuden eine Asylschule einzurichten. Damit ist endlich auch wieder die schulische Förderung der Kinder gesichert.

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