CJG Haus St. Gereon

Jungengruppe Bergheim

Schwerpunkte des Angebots

Die Jungengruppe Bergheim ist ein Intensivangebot für Kinder, die durch Vernachlässigung, Beziehungsabbrüche und Gewalterfahrungen gravierende Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Die geschlechtshomogene Betreuung sieht eine enge Begleitung in verbindlichen Strukturen vor und ist nach jungenpädagogischen Gesichtspunkten ausgerichtet. Dadurch bietet sie den Kindern den erforderlichen Rahmen, in Schule, Familie und Freizeit ihren Alltag zu bewältigen.

  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Stärkung von Selbstwertgefühl und Empathie
  • Verhaltensmodifikation von Sozialverhalten und Gruppenfähigkeit
  • Einübung von Fairness, Selbstkontrolle und verantwortungsvollem Umgang
  • Stärkung von Geschlechts­identität und Rollenverständnis
  • Förderung der schulischen Entwicklung
  • Anbahnung von Beratungs- und Therapieangeboten
  • Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
  • Rückführung in die Herkunftsfamilie oder Wechsel in eine alternative Betreuungsform

Bereichsleitung

Robert Pankow
Telefon  02271 4741-41
r.pankow(at)cjg-hsg.de 

Jungengruppe Elsdorf

Schwerpunkte des Angebots

In der Jungengruppe Elsdorf leben Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer gravierenden Verhaltensauffälligkeiten eine beziehungsfördernde Gruppenarbeit und einen klar strukturierten Rahmen benötigen. Sie ist als Intensivangebot mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt in örtlich reizarmer Umgebung konzipiert. Dabei ist die Arbeit im geschlechtshomogenen Rahmen auf die speziellen Bedarfe der Jungen  zugeschnitten, um sie in ihrer Identitätssuche zu unterstützen.

  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Reduzierung von Grenzverletzung und Gewaltverhalten
  • Einübung von Selbstkontrolle, Verantwortung und Regeleinhaltung
  • Stärkung von Geschlechts­identität, Rollenverständnis und Lebensentwurf
  • Anbahnung von Beratungs- und Therapieangeboten
  • Erarbeitung einer schulischen bzw. beruflichen Perspektive
  • Anleitung und Training zur Selbstständigkeit
  • Verbesserung der Beziehung mit der Herkunftsfamilie
  • Rückführung in die Herkunftsfamilie oder Wechsel in eine alternative Betreuungsform

Bereichsleitung

Robert Pankow
Telefon  02271 4741-41
r.pankow(at)cjg-hsg.de 

Mädchengruppe Hürth

Schwerpunkte des Angebots

Die Mädchengruppe Hürth bietet Jugendlichen mit gravierenden emotionalen Belastungen oder traumatischen Erfahrungen Sicherheit und Orientierung im Rahmen einer Intensivbetreuung. Neben dem strukturierten Alltag bilden die geschlechtsspezifische Mädchenarbeit und Empowermentansätze zentrale Grundlagen der pädagogischen Arbeit. Für Mädchen in akuten Krisensituationen stehen zwei Plätze zur kurzfristigen Unterbringung zur Verfügung.

  • Förderung von Selbstbewusstsein und Autonomie
  • Stärkung von Geschlechts­identität, Rollenverständnis und Lebensentwurf
  • Einübung von kommunikativen Fertigkeiten, Selbstkontrolle und sozialer Verantwortung
  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Anbahnung von Beratungs- und Therapieangeboten
  • Erarbeitung einer schulischen bzw. beruflichen Perspektive
  • Vorbereitung auf Verselbstständigung
  • Verbesserung der Beziehung mit der Herkunftsfamilie
  • Rückführung in die Herkunftsfamilie oder Wechsel in eine alternative Betreuungsform

Bereichsleitung

Daniel Schulte
Telefon  02271 4741-32
d.schulte(at)cjg-hsg.de 

Mädchengruppe Nörvenich

Schwerpunkte des Angebots

Die Mädchengruppe Nörvenich betreut Kinder und Jugendliche, die durch Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuellen Missbrauch nicht in der Lage sind, Grenzen einzuhalten. Sie bietet den Mädchen einen geschlechtshomogenen Schutzraum, um sich durch ihre starken Verhaltensproblematiken nicht zu gefährden. Hierbei bilden verbindliche Gruppenstukturen, geschlechtsspezifische Mädchenarbeit und Projekte zur Potenzialentfaltung die Basis der Intensivbetreuung. Im integrierten Verselbstständigungsmodul können ältere Jugendliche ihre Eigenständigkeit in einem separaten Wohnbereich mit betreuungsfreien Zeiten erproben.

  • Erfahrung von Sicherheit, Schutz und Orientierung
  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung zur Bewältigung biografischer Erfahrungen
  • Anbahnung von Beratungs- und Therapieangeboten
  • Stärkung von Geschlechts­identität, Rollenverständnis und Lebensentwurf
  • Einübung von kommunikativen Fertigkeiten, Selbstkontrolle und sozialer Verantwortung
  • Erarbeitung einer schulischen bzw. beruflichen Perspektive
  • Verbesserung der Beziehung mit der Herkunftsfamilie
  • altersentsprechende Verselbstständigung
  • Rückführung die Herkunftsfamilie oder Wechsel in eine alternative Betreuungsform

Bereichsleitung

Sonja Hille
Telefon  02271 4741-44
s.hille(at)cjg-hsg.de 

Therapeutische Jungengruppe Bergheim

Schwerpunkte des Angebots

In der Therapeutischen Jungengruppe Bergheim werden Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Diagnosen aufgenommen, die massiv beeinträchtigt sind und eine hohe Betreuungsdichte benötigen. Die Strukturen der Intensivgruppe sind nach therapeutischen Gesichtspunkten ausgerichtet und die Behandlungen in die Gruppenpädagogik integriert. Für ältere Jugendliche besteht die Möglichkeit zur Vorverselbstständigung in einem Trainingsapartment innerhalb des Gruppenwohnhauses.

  • Vermeidung oder Verringerung einer seelischen Behinderung
  • Psychoedukation und Ressourcenstärkung im therapeutischen Milieu
  • Verhaltensmodifikation durch verhaltenstherapeutisches Regelsystem
  • therapeutische Behandlung von Entwicklungsrückständen und Störungsbildern
  • Erarbeitung einer schulischen bzw. beruflichen Perspektive
  • Erweiterung der elterlichen Umgangskompetenz mit psychischen Auffälligkeiten
  • Rückführung in die Herkunftsfamilie oder Wechsel in eine alternative Betreuungsform

Bereichsleitung

Sonja Hille
Telefon  02271 4741-44
s.hille(at)cjg-hsg.de 

Therapeutische Gruppe Kerpen

Schwerpunkte des Angebots

Die Therapeutische Gruppe Kerpen richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit einer psychischen Erkrankung oder seelischen Behinderung. Die Betreuung erfolgt im therapeutischen Milieu, in dem Pädagogik und Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) abgestimmt zusammenwirken. Strukturen und Handlungsansätze der Gruppe basieren auf dem personenzentrierten Recovery-Modell. Dies bildet die Grundlage, die Jugendlichen in einem dreistufigen Verselbstständigungsprogramm mit Trainingswohnung für ein sozial und beruflich integriertes Leben zu befähigen.

  • Stärkung der Resilienz zur Bewältigung der Erkrankung bzw. Behinderung
  • Aufbau von Selbstmanagement durch Stabilisierungs- und Regulationstechniken
  • Verbesserung von Symptomreduzierung und Rückfallprophylaxe
  • Steigerung von Krankheitseinsicht und familiärer Akzeptanz der Symptomatik
  • Entwicklung einer Lebensplanung mit der psychischen Erkrankung
  • Erarbeitung einer schulischen bzw. beruflichen Perspektive
  • Erreichen einer möglichst weitgehenden Verselbstständigung
  • Wechsel in eigene Wohnung oder andere Betreuungsform, die dem weitergehenden Betreuungsbedarf entspricht

Bereichsleitung

Daniel Schulte
Telefon  02271 4741-32
d.schulte(at)cjg-hsg.de 

Traumapädagogische Gruppe Bergheim

Schwerpunkte des Angebots

Die Traumapädagogische Gruppe ist für Jungen mit traumatischen Erlebnissen konzipiert, die destruktive Bewältigungsstrategien oder psychiatrische Krankheitsbilder entwickelt haben. Therapeutische Maßnahmen sind in den Gruppenalltag integriert und mit der Intensivpädagogik verzahnt. Dabei ist das therapeutische Milieu der Gruppe nach den Standards des Fachverbandes Traumapädagogik ausgerichtet. Die hochstrukturierte Tages- und Wochengestaltung mit intensiver Betreuungsdichte vermittelt den Kindern Halt, Sicherheit und Orientierung.

  • Vermeidung oder Verringerung einer seelischen Behinderung
  • Erlernen von Selbst- und Emotionsregulation über Psychoedukation
  • Entwicklung von Resilienz, Selbstakzeptanz und Kompensationsstrategien
  • Verbesserung der Realitätswahrnehmung und Reduzierung der Dissoziation
  • psychotherapeutische Behandlung auf Grundlage einer mehrdimensionalen Diagnostik
  • Unterstützung der schulischen Entwicklung
  • Erweiterung der elterlichen Umgangskompetenz mit Traumafolgestörungen
  • Rückführung in die Herkunftsfamilie oder Wechsel in eine alternative Betreuungsform

Pädagogische Leitung

Marina Bischof
Telefon 02271 4741-33
m.bischof(at)cjg-hsg.de 

Nach oben

Kriseninterventionsgruppe Rhein-Erft-Kreis

Schwerpunkte des Angebots

Die Kriseninterventionsgruppe ist ein Angebot für Jungen aus akuten Gefährdungssituationen, wenn eine Notaufnahme oder Inobhutnahme erforderlich ist. Die Gruppe bietet eine schnelle und unmittelbare Hilfestellung und ist rund um die Uhr erreichbar. Krisenintervention, geregelte Tagesstruktur und grundlegende Versorgung beruhigen die Situation und schaffen neue Perspektiven. Bei Bedarf kann ein sozialpädagogisches Clearing durchgeführt werden.

  • stationärer Schutz und Versorgung in Akutkrisen
  • Deeskalation zugespitzter Konfliktlagen
  • Sachstandsermittlung und Situationsklärung
  • Reflexion und Begleitung anstehender Klärungsschritte
  • fachliche Einschätzung von Hilfebedarf und Maßnahmen
  • Erarbeitung perspektivischer Lösungen mit dem Familiensystem
  • Rückführung, Installation von Hilfen oder Vermittlung in weiterführende Maßnahmen

Bereichsleitung

Rebecca Reiß
Telefon 02271 4741-31
r.reiss(at)cjg-hsg.de 

Kriseninterventionsangebote Rhein-Erft-Kreis

Schwerpunkte des Angebots

Für Jungen und Mädchen aus akuten Not- und Konfliktsituationen stehen in einigen Betreuungseinheiten Kriseninterventionsplätze zur Verfügung. Sie bieten die Möglichkeit zur Notaufnahme bzw. Inobhutnahme rund um die Uhr. Die Gruppenpädagogik wird durch den unterstützenden Dienst der Einrichtung begleitet oder verfügt über eigene Akutversorgungsangebote. Bei Bedarf kann ein sozialpädagogisches Clearing durchgeführt werden.

  • stationärer Schutz und Versorgung in Akutkrisen
  • Deeskalation zugespitzter Konfliktlagen
  • Sachstandsermittlung und Situationsklärung
  • Reflexion und Begleitung anstehender Klärungsschritte
  • fachliche Einschätzung von Hilfebedarf und Maßnahmen
  • Erarbeitung perspektivischer Lösungen mit dem Familiensystem
  • Rückführung, Installation von Hilfen oder Vermittlung in weiterführende Maßnahmen

Bereichsleitung

Rebecca Reiß
Telefon 02271 4741-31
r.reiss(at)cjg-hsg.de 

CJG Haus St. Gereon

Van-Gils-Straße 10
50126 Bergheim-Zieverich
Tel. 02271 4741-0
Fax 02271 4741-49
info(at)cjg-hsg.de